Sicht auf den Park am Sandbach von oben

Bausteine einer Entwicklung des Sandbachs am Textilmuseum

Hier können Sie die Bausteine betrachten und vergleichen, die im Rahmen des Beteiligungsprozesses ausgearbeitet werden sollen.
Danke für Ihre Beiträge und Kommentare!

Noch 0 Min.
0 Bewertungen 3 Kommentare

Erklärung und Hintergrund

Wasserrückhaltung, ökologische Verbesserung und bessere Erlebbarkeit des Raumes

Der Entsorgungs- und Service Betrieb (ESB) der Stadt Bocholt plant im Rahmen des INTERREG V Projektes Wasserrobuste Städt die teilweise Öffnung des verrohrten Sandbaches, mit der Möglichkeit das Gewässer erlebbar zu machen. Ebenso wird die naturnahe Gestaltung des offenen Knufbaches von der Uhlandstraße bis zur Einmündung in die Bocholter Aa angestrebt. Auch der Zulaufkanal vom RÜ Münsterstraße in das Gewässer soll teilweise geöffnet und das Einlaufbauwerk saniert werden.

Das zu betrachtende Gewässer hat eine Länge von ca. 200 m.

Die zu begutachtende Fläche beträgt ca. 10.000 m².

 

Erleben, Natur und Technik

Ein ganz wichtiger Bestandteil der Bearbeitung des gesamten Geländes wird die Schaffung von Retentionsraum sein. Dabei sind die ermittelten Mengen aus dem Handlungskonzept Regenwasser (HKR) aus dem Jahr 2006 mit ca. 17.000 m³ dimensioniert. Hierbei werden Ansätze gesucht z.B. das Regenwasser aus dem verrohrten Sandbach aus dem Osten des Stadtgebietes zu einem Teil offen zu legen und erlebbar zu machen. Der verrohrte Knufbach aus dem südlichen Stadtgebiet mündet in diesem Park und bildet eine Einlaufkulisse mit dem Sandbach. Das wenige Meter später einmündende Rechteckprofil von der Münsterstraße ist ebenfalls technisch und naturnah, neu in den zu gestaltenden Raum einzubinden. Die gesamte Anlage ist naturnah und technisch einwandfrei neu zu gestalten.

Der gesamte Freiraum soll einen naturnahen Charakter mit Erlebnisqualität für die Nachbarschaft, der anliegenden Schule und der Bevölkerung erhalten, ihnen sollen neue Angebote zum individuellen Erleben gemacht werden. Es ist auf eine gute Qualität der Freiraumgestaltung und Attraktivität für unterschiedliche Nutzergruppen zu achten. Dabei muss das gesamte Gebiet im städtebaulichen Kontext der Umgebung eingepasst werden. Es soll ein neuer überraschender Blick in diesen bislang nicht attraktiven Abschnitt geschaffen werden, der die bestehenden Wahrnehmungsmuster durchbricht und für diese besondere Schönheit des Knufbaches die Augen öffnet.